Grundwissen - 3 - Kinesiologie Susanne Kloep ... für mehr Gesundheit und Lebensfreude

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Grundwissen - 3

Ein weiterer Faktor, welcher das Lernen einschränkt ist Stress im Kinderalltag.




Es gibt in unserem Leben immer wieder mal Situationen in den wir positiven Stress erleben, ein freudiges Ereignis, ein Erlebnis welches Unmengen an Aufgaben und Arbeiten mit sich bringt uns zur Höchstform auflaufen lässt und uns dennoch nur wenig Energie raubt.

In der heutigen Zeit jedoch entwickelt sich leider eher die Form des negativen Stress und der ist ein wahrer Energieräuber.

Wenn der Tag schon beginnt, dass tausend Gedanken über Termine die eingehalten werden müssen, Aufgaben die erledigt werden müssen und der Tag zu einer einzigen Hetzerei wird, - nirgendwo mehr unsere kleine Ruheinseln vorhanden sind, auch dann ist vernünftiges und einfaches Lernen nicht mehr möglich. Die Konzentration kann nicht mehr vorhanden sein, wenn unser Gehirn ein Gedanken nach dem anderen schickt, welche wir nicht wirklich beeinflussen können, diese vielleicht noch mit Trauer oder schlimmen Erfahrungen besetzt sind.





Das schafft das beste Gehirn nicht. Man ist dann gedanklich immer wieder weit weg, und bekommt von dem eigentlichen Geschehen nicht mehr allzu viel mit. Auch hier hat die Kinesiologie mit der angewandten Kinesiologie die Möglichkeit Blockaden aufzuspüren und diese zu lösen.


Allerdings muss man auch hier ganz genau hinsehen, denn ein Kind kann auch den Eindruck der Unaufmerksamkeit vermitteln und ist dennoch voll bei der Sache.

Hier kann es auch am jeweiligen Lerntyp liegen, wovon es neun verschiedene gibt. Es gibt Menschen die Lernen am einfachsten visuell, manche eher auditiv, manche eher kinestetisch, da spielt dann jetzt die Reihenfolge noch eine wichtige Rolle. Wir sind uns einig, dass wir zum Lernen alle drei Typen benötigen, doch wenn ein Kind jetzt ein KVA Lerntyp ist, wird es diesen Eindruck erwecken. Es wird mit einem Gegenstand spielen oder aber ein Körperteil bewegen, kinestetisch, gleichzeitig viel in der Gegend rumschauen um visuell über die dazu gebotenen Bilder und dann erst auditiv über das Gehör zu lernen.

Das ist mit aller Wahrscheinlichkeit ein Kind, das Lehrer und Eltern unter Umständen zur Verzweiflung bringt. In der Schule sind unter anderem auch die Klassenkameraden davon betroffen, denn wenn so ein Zappelphillip vor einem AKV Kind sitzt, hat dieses auch nicht mehr die Möglichkeit, sich vernünftig zu konzentrieren. Denn dieses Kind lernt in erster Linie über Zuhören, dann über selber tun und über die eigenen Bilder dazu. Dafür benötigt es Ruhe. Auch hier kann dann bei einem solchen Kind enormer Schulstress entstehen und eine innere Unzufriedenheit, man weiß ja in der Regel nicht, dass man gerade wegen dieser Situation seine Konzentration verloren hat.


Auch gibt es noch 32 verschiedene Gehirndominanzprofile, diese wären auch wichtig zu kennen, denn dann weiß man auch welche Gehirnhälfte unter Stress abschaltet. Es gibt also zahlreiche Faktoren, welche unsere Kinder beim Lernen hemmen können. Um den Überblick nicht zu verlieren noch einmal aufgelistet, welche Stressfaktoren uns am lernen hindern können


  • Bewegungsmangel

  • zu wenig Flüssigkeit

  • falsche Ernährung

  • Unruhe, Angst

  • Orientierungsprobleme

  • ein ausgefallener Lerntyp zu sein

  • emotionale Erschütterungen

  • Schockerlebnisse

  • Reizüberflutung

  • Leistungsdruck

  • negative Umwelteinflüsse EMF


All diese Stressoren, gehen nicht spurlos an einem vorüber: Sie können DENKEN und LERNEN blockieren. Die Kinesiologie sieht in stressbedingten Lernblockaden die wesentliche Ursache vieler Schulprobleme und zeigt ihnen, wie sie solche geistigen Blockierungen bei ihrem Kind lösen können.

Wichtig ist, dass jedes Kind, jeder Mensch ein Individuen ist und als dieses sollte es auch gesehen werden. Wir alle haben ganz unterschiedliche Energiesysteme, zeigen unterschiedliche Reaktionen auf bestimmte Dinge oder Situationen, wo der eine mit klar kommt, fällt der andere in ein Loch und bei der heutigen Schnelllebigkeit ist es wichtiger den je danach zu gucken, denn auffallend stark steigt die Zahl derer die in jungen Jahren in psychiatrischer Behandlung sind und dies oft nur weil sie sich ständig überfordert fühlen.


Jetzt wäre es natürlich noch interessant zu wissen, woran sehe ich oder merke ich, dass mein Kind evtl. Lernblockaden hat.


  • Schwierigkeiten beim lesen, schreiben oder rechnen

  • Unruhe und Unaufmerksamkeiten

  • Lustlos und unzufrieden etc.



Einfache Schreibspiele bringen uns hier aber auch schon gute Informationen. Kreise malen und dabei die Richtung ändern , Schlaufen malen und dabei die Richtung ändern, danach 8ten malen und auch hier einmal nach oben links beginnend und einmal nach oben rechts beginnend. Bitte immer auf einem linierten oder kariertem Blatt, da es ohne Orientierung meist schwieriger ist. Die unterschiedlich entstehenden Formen geben dann Hinweise auf evtl. bestehende Blockaden bzw. Schwachstellen.

Mithilfe der folgenden Zeichnungen können sie überprüfen, ob ihr Kind ein Verständnis der Seitigkeiten hat, also rechts und links unterscheiden kann, sowie Kreise in beiden Richtungen malen und dabei die Mittellinie überqueren kann. Anhand des Schriftbildes können Sie außerdem sehen, ob ihr Kind die Augen mühelos in alle Blickrichtungen bewegt. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass es bei Bedarf auf bestimmte Fähigkeiten zurückgreifen kann, die es zur Lösung von Lernaufgaben braucht. Denn über die Augenbewegungen werden die verschiedenen Speicher im Gehirn geöffnet, die diesen Rückgriff möglich machen. Außerdem kann man an der Art wie das Kind die liegende Acht malt sehen, ob es Erkennen, Verstehen und Empfinden im Denken verbindet.



1. Optimale Acht: Ihr Kind kann alle Fähigkeiten einsetzen – es kann sich Zahlen und Wörter gut vor seinem geistigen Auge vorstellen, kann bei Bedarf leicht abrufen, alle Wahrnehmungskanäle sind eingeschaltet.

2. Fähigkeit zu visualisieren ist sehr gut, doch emotionale Sicherheit und Standfestigkeit sind weniger vorhanden und so fällt es schwer das Gesehene richtig einzuordnen und realistisch zu beurteilen.

3. Das Kind hat Probleme in Bildern zu denken, seine bildliche Vorstellungskraft ist eingeschränkt, Stabilisierung nicht ganz vorhanden, daher eher unbeweglich und langsam, reagiert stark gefühlsbetont

4. hier zeigt sich deutlich, dass das Kind die visuelle Mittellinie nicht überqueren kann. Es hat kein Rechts – links Verständnis.

Dies:

  • weist darauf hin, dass das Kind sich vor allem auf sein Auge verlässt, diese ausgeprägte visuelle Verhalten ist von starker Gefühlsbetontheit begleitet, das Kind wird sich schwer tun, Schlussfolgerungen zu ziehen, Gedanken weiterzuentwickeln.

  • deutet darauf hin, dass das Kind in zwei Bereichen Schwierigkeiten hat: es kann schlecht visualisieren und das erlebte nur schwer emotional einordnen, es wird sich daher bemühen, mögliche Aufgaben verstärkt über Hören und Nachdenken ( Grübeln) zu lösen. Solche Kinder zeigen sich sehr kontrolliert und sind schnell festgefahren.




Ist die linke Schleife der liegenden Acht deutlich größer als die rechte, bedeutet dies – ihr Kind arbeitet verstärkt nach den Prinzipien der rechten Gehirnhälfte (linkes Auge). Es verfügt in diesem Moment also über die Fähigkeit, ganzheitlich zu sehen und das Bild zu erfassen,  Schwer tut es sich dagegen bei allem, was mit sprachlichem Ausdruck und Logik zu tun hat – den charakteristischen Eigenschaften der linken Gehirnhälfte. Ist die rechte Schleife der liegenden Acht deutlich größer als die linke, gilt das umgekehrte, ihr Kind arbeitet verstärkt nach den Prinzipien der linken Gehirnhälfte (rechtes Auge) es hat also Probleme mit dem ganzheitlichen Sehen und der Bilderfassung, tut sich dafür aber beim sprachlichen Ausdruck und bei logischen Aufgaben leichter.


 
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